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M+E schafft mit flexiblen Arbeitszeiten Freiräume

03. 06. 2019 | Sarah Reis | Kategorien: Ausbildung, Berufe, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Bildung | TAGs:

M+E schafft mit flexiblen Arbeitszeiten Freiräume
© Shutterstock

Die Flexibilität am Arbeitsplatz ist nicht nur vom einfachen Wechsel zwischen bestimmten Abteilungen oder Aufgaben beeinflusst, sondern auch von der Flexibilität der Arbeitszeit. Gerade Familie und Beruf lassen sich durch flexible Arbeitszeiten besser vereinbaren und kombinieren. Die Wahlarbeitszeit ist ein bevorzugtes Arbeitszeitmodell in vielen M+E Unternehmen. Die Mitarbeiter können selbst entscheiden, wie viel Zeit sie am Arbeitsplatz verbringen möchten. Seit Anfang dieses Jahres gilt ein ähnliches Modell in den tarifgebundenen Metall- und Elektro-Unternehmen.

 

Die Wahlarbeitszeit ist in ein agiles Zeitsystem eingebettet: Innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten können Führungskraft und Mitarbeiter die Verteilung der Arbeitszeit frei regeln und ungleichmäßig im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben verteilen. Der Korridor liegt zwischen minus 100 und plus 200 Stunden. Das Zeitguthaben kann zum Beispiel für Privates genutzt werden, Defizite können durch eine stundenweise Ausweitung der täglichen Arbeitszeit abgebaut werden. Darüber hinaus gibt es noch weitere Konten, in denen gezielt Zeit für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Weiterbildung oder auch einfach mehr Urlaub angespart werden kann. Mit der Einführung der Wahlarbeitszeit arbeitete ein Großteil der Mitarbeiter nicht weniger, sondern hat die Arbeitszeit erhöht. Das mag auf den ersten Eindruck verwundern, aber wer genug Zeit hat, findet es eben oft auch attraktiv, mehr zu verdienen. Und dann gibt es noch die, die für eine Weile auf die Auszahlung eines Teils des Gehalts verzichten.

 

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