zur Übersicht

Finanzierung der Ausbildung

28. 10. 2019 | Redaktion | Kategorien: Ausbildung, Arbeitsmarkt, Bildung | TAGs:

Finanzierung der Ausbildung
© Fotolia

Kindergeld:
Für jedes ihrer Kinder steht ihnen bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld zu. Für die ersten beiden jeweils 204 Euro, für das dritte 210 Euro und für jedes weitere 235 Euro. 

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB):
Wenn ihr Kind nicht mehr zu Hause wohnt, kann es die Beihilfe beantragen. Diese ist eine Förderung der Agentur für Arbeit und unterstützt ihr Kind dabei, wenn es für seinen Ausbildungsplatz in eine andere Stadt ziehen muss. Die Höhe der Beihilfe hängt davon ab, wie viel Ausbildungsvergütung ihr Kind erhält und der Höhe des Einkommens der Eltern. Den Antrag stellen Sie bei der Agentur für Arbeit in der Stadt, wo ihr Kind wohnt.

Wohngeld-Zuschuss:
Falls die Beihilfe abgelehnt wurde, kann ihr Kind einen Mietzuschuss beantragen. Dafür muss ihr Kind über 18 Jahre alt sein und nicht mehr zu Hause wohnen. Den Antrag für den Wohngeld-Zuschuss muss Ihr Kind bei der Wohngeldstelle der Gemeinde stellen, in der sich die Wohnung befindet.

Unterhaltspflicht der Eltern:
Als Eltern sind Sie Ihren Kindern gegenüber unterhaltspflichtig. Das gilt natürlich insbesondere dann, wenn Ihr Kind keine Berufsausbildungsbeihilfe bekommt, weil Sie zu viel verdienen.

Nebenjob:
Ihr Kind kann sich auch noch einen Nebenjob suchen – darunter sollte aber auf keinen Fall die Ausbildung leiden! Zudem muss es seinen Ausbilder darüber informieren. Mit einem Nebenjob steigt das Einkommen, was zu Folge haben kann, dass Sie den Anspruch auf Kindergeld oder andere Zuschüsse verlieren. Am besten eignet sich ein 400-Euro-Job, denn der Verdienst daraus wird nicht auf die Berufsausbildungsbeihilfe angerechnet.