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Digitalisierung fördert die Arbeitswelt

01. 07. 2019 | Sarah Reis | Kategorien: Ausbildung, Studium, Berufe, Arbeitsmarkt, Weiterbildung, Bildung | TAGs:

Digitalisierung fördert die Arbeitswelt
© Shutterstock

Befragt wurden rund 3.500 Betriebe zum Zusammenhang zwischen betrieblicher Kompetenzförderung und Technologienutzung. Es gibt drei zentrale Ergebnisse:

1. Je höher der Digitalisierungsgrad eines Betriebes, desto eher nehmen die Beschäftigten an Weiterbildungen teil. Bei Betrieben mit hohem Digitalisierungsgrad liegt die Weiterbildungsquote der Beschäftigten bei 92 Prozent, bei Betrieben mit einem geringen Digitalisierungsgrad dagegen nur bei 58 Prozent. 22 Prozent der hochdigitalisierten Betriebe fördern Aufstiegsfortbildungen ihrer Beschäftigten. Damit liegen sie zehn Prozentpunkte über dem in der Befragung ermittelten Durchschnittswert.

2. Ausbildungsbetriebe rangieren im Digitalisierungsindex höher als Betriebe, die nicht ausbilden. Auszubildende erwerben somit im Rahmen ihrer dualen Berufsausbildung das notwendige Know-how sowie praktische Kenntnisse im Umgang mit neuen digitalen Technologien.

3. Flexible Arbeitsformen nehmen mit steigendem Digitalisierungsgrad zu. Insgesamt verfügte mehr als die Hälfte der befragten Betriebe (55 Prozent) über eine Gleitzeitregelung. Bei Betrieben mit hohem Digitalisierungsgrad waren es 62 Prozent. Das Arbeiten im Homeoffice wird in Betrieben mit hohem Digitalisierungsgrad mehr als doppelt so häufig (39 Prozent) genutzt als in Betrieben mit niedrigem Digitalisierungsgrad (18 Prozent).

Die Befragung bestätigt, dass die Digitalisierung neue Formen der Arbeitsgestaltung ermöglicht, durch die sich für die Betriebe neue Wege der Personalplanung und -entwicklung sowie des flexiblen Einsatzes von Beschäftigten ergeben. Mehr Flexibilität bietet die Chance, Beruf und Familie besser zu vereinbaren und verbessert die Work-Life-Balance.

 

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