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Die Generation Z drängt auf den Arbeitsmarkt

02. 12. 2019 | Redaktion | Kategorien: Ausbildung, Berufe, Arbeitsmarkt | TAGs:

Die Generation Z drängt auf den Arbeitsmarkt

Die Einordnung von Generationen basiert auf der Zuordnung von Merkmalen beziehungsweise auf Generationserlebnissen, die eine Generation von der vorherigen abhebt. Da diese Merkmale unterschiedlich definiert werden und sich keine klare Trennung nach Geburtsjahren nachweisen lässt, gibt es eine breite Streuung innerhalb der Forschung.

Bei der Generation Z geht man deshalb davon aus, dass sie von 1995 bis 2010 alle Jahrgänge miteinbezieht. Somit ist diese Generation aktuell zwischen 18 und 24 Jahren alt. Die Generation Z ist die erste Generation, die in einer vollständig digitalisierten Welt aufwächst. Die meisten lernen schon sehr früh den Umgang mit Tablets und Smartphones. Die sozialen Netzwerke sind nicht nur eine Möglichkeit, sondern ein Muss. Weltweite Vernetzung ist nichts außergewöhnliches und die Erwartungshaltung der ständigen Erreichbarkeit macht es beinahe unmöglich, einfach mal „abzuschalten“. 

Anders als die vorherige Generation Y ist Z wieder etwas konservativer. Sie strebt nach Erfolg und möchten dies nach außen hin darstellen. Als eine Folge von Wohlstand und Digitalisierung möchte die Generation Z nicht nur die Freizeit, sondern auch den Arbeitsraum am liebsten online mit den digitalen Medien nutzen. Die jungen Erwachsenen strukturieren und vernetzen sich mit Apps und sind immer auf dem neusten Stand.

Die Motivation der Generation Z ist maßgeblich an das Vertrauen der Arbeitgeber gebunden. Sie legt Wert auf freie Entfaltung ohne strenge Bevormundung oder starre Hierarchien. Sie schöpft ihre Motivation aus einem wohlwollenden Arbeitsklima. Transparenz und nachvollziehbares Handeln gelten für die Generation Z als Basis für langfristige Zusammenarbeit.

Werte wie Flexibilität, Sicherheit, Wünsche und Bedürfnisse ernst nehmen und eine moderne Kommunikationskultur spornen die Generation Z besonders an und wirken sich positiv auf das Arbeitsverhalten aus. Das ständige Angebot an Informationen und Projekten animiert, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und sich neu zu orientieren. Eine hohe Fluktuation wird dadurch nicht mehr zwangsläufig zu einem schlechten Ruf führen, sondern sollte als „generationsbedingte“ Normalität angesehen werden. Eine sehr gute Präsenz in den sozialen Netzwerken ist für Unternehmen, die Fachkräfte der Generation Z für sich gewinnen wollen, daher unabdinglich.