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Corona: Schulen weiter geschlossen

05. 01. 2021 | Redaktion | Kategorien: Schule | TAGs:

Corona: Schulen weiter geschlossen

Der aktuelle Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie wurde bis zum 31. Januar verlängert, die Maßnahmen verschärft. Die Kultusministerkonferenz hat beschlossen, wie es anschließend an den Schulen weitergehen könnte.

In einer Online-Konferenz haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident*innen der Länder heute entschieden: Der Lockdown wird bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen werden die Maßnahmen außerdem verschärft mit weiteren Ausgangssperren und Kontaktbegrenzungen.

Welche Einschränkungen gelten?


  • Die bis zum 10. Januar befristeten Einschränkungen gelten weiter fort. Dazu zählt zum Beispiel die Schließung der meisten Geschäfte, Restaurants, Theater, Museen und Freizeiteinrichtungen.
  • Die Kontaktregelungen werden enger gefasst: Private Zusammenkünfte sind künftig nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.
  • Für Menschen in Landkreisen mit hohen Inzidenzzahlen gelten darüber hinaus starke Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern sollen die Länder lokale Maßnahmen ergreifen, um den Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort zu begrenzen. Dies soll vor allem touristische Ausflüge verhindern.

Welche Konsequenzen hat das für Schulen?

Neben den oben genannten Maßnahmen wird auch der Lockdown für Schulen und Kitas bis Ende Januar verlängert. Sobald es die Corona-Infektionszahlen erlauben, wollen die Kultusminister der Länder die Schulen stufenweise wieder öffnen. Darauf einigten sie sich am 4. Januar .

Für den Neustart ist ein dreistufiges Übergangsverfahren geplant:

  • Stufe 1: Die Klassenstufen 1 bis 6 dürfen in den Präsenzunterricht zurückkehren. Die restlichen Jahrgänge verbleiben im Distanzunterricht zu Hause.
  • Stufe 2: Ergänzender Wechselunterricht aus Präsenz- und Distanzunterricht soll an den allgemeinbildenden und beruflichen weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 7 gelten. Dafür wird die Klassengröße halbiert. Ausnahmen soll es weiterhin für Abschlussklassen geben, um deren Vorbereitung auf Prüfungen zu begleiten.
  • Stufe 3: Alle Klassen kehren vollständig in den Präsenzunterrciht zurück.

Was wollen die Schüler/innen?

Die Bundesschülerkonferenz hatte vor der Sitzung der Kultusminister einen Start der Schulen nach dem 10. Januar im Wechselmodell gefordert. „Wir müssen die Schulen jetzt auf Wechselmodelle vorbereiten und jüngere Schülerinnen und Schüler sowie Abschlussklassen hierbei bevorzugen“, sagte der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm. Außerdem forderte er einen Nachteilsausgleich für die anstehenden Abschlussprüfungen.