IT-Berufe

IT-System-Elektroniker/in

IT-System-Elektroniker sind Profis in Sachen Computer und IT-Technik und sorgen dafür, dass im Unternehmen stets die Verbindung stimmt. Sie planen und realisieren IT-Systeme wie PC-Netzwerke oder elektronische Gebäudesicherungsanlagen.

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Tätigkeiten von IT-System-Elektronikern

IT-System-Elektroniker planen und realisieren Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik.

IT-System-Elektroniker planen und installieren Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik, wie zum Beispiel PC-Netzwerke, Mobilfunknetze oder elektronische Gebäudesicherungsanlagen. Sie suchen passende Geräte und Einzelteile aus, die den Kundenwünschen und technischen Anforderungen entsprechen.

Anschließend installieren sie die jeweiligen Systeme und richten sie ein. Ihre Kunden beraten sie vor Ort über die Nutzungsmöglichkeiten und weisen sie in die Bedienung der Systeme ein - zum Beispiel bei Computern, Telefonanlagen oder Druckern.

Tätigkeiten von IT-System-Elektronikern

Spezialisierung auf eine von 5 Fachrichtungen

Ebenso stehen IT-System-Elektroniker bei fehlerhaften Systemen für den Support zur Verfügung. Funktioniert zum Beispiel das Intranet eines Kunden nicht mehr, prüfen die IT-Systemelektroniker den Verteilerschrank und die Leitungen mit geeigneten Messgeräten und beheben den Fehler.

In ihrer Ausbildung können IT-System-Elektroniker sich auf eine von fünf Richtungen spezialisieren: Computersysteme, Endgeräte, Festnetze, Funknetze oder Sicherheitssysteme. Je nach Schwerpunkt unterscheiden sich dann die Ausbildungsinhalte.  

Einsatzfelder

Ihren Arbeitsplatz haben IT-System-Elektroniker in Unternehmen oder IT-Abteilungen von Betrieben, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Telekommunikationstechnik anbieten.

Ausbildungsinhalte

In ihrer dreijährigen Ausbildung lernen IT- System-Elektroniker in ihrem Unternehmen:

  • Geräte, Komponenten, Netzwerke, Stromversorgungen und Software planen, installieren, konfigurieren und in Betrieb nehmen
  • Kundenspezifische Anwendungssysteme erstellen, Hardware modifizieren und Software anpassen
  • Störungen und Fehler suchen und beseitigen sowie Störungsmeldungen entgegennehmen
  • elektrische und elektronische Mess- und Prüfgeräte verwenden
  • Dienstleistungen in den Bereichen Service und Support erbringen
  • vernetzte IT-Systeme herstellen
  • IT-Systeme betreuen
  • Kunden informieren und beraten, Produktschulungen durchführen
  • Marktbeobachtungen durchführen

Ausbildungsvoraussetzungen

Angehende Auszubildende zum IT-System-Elektroniker sollten die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • (Fach-)Abitur oder Realschulabschluss
  • gute Noten in Mathe, Physik, Englisch, Informatik und Werken/Technik
  • technisches Interesse und handwerkliches Geschick
  • Spaß an kundenorientierter Tätigkeit
  • organisatorische Fähigkeit
  • räumliches Vorstellungsvermögen

Gehalt

In der Metall- und Elektro-Industrie können IT-System-Elektroniker schon in der Ausbildung mit einem guten Verdienst rechnen. Die Höhe des Gehaltes unterscheidet sich je nach Bundesland und hängt auch davon ab, ob das Ausbildungsunternehmen nach Tarifvertrag bezahlt. Das genaue Ausbildungsgehalt wird im Ausbildungsvertrag festgelegt und steigt während der Ausbildung jährlich an.

Auch nach der Ausbildung ist der Verdienst als IT-System-Elektroniker in der Metall- und Elektro-Industrie meist höher, als in anderen Branchen. Dabei spielen natürlich die Berufserfahrung und Verantwortlichkeit eine große Rolle. Vom Brutto-Gehalt gehen noch Abzüge für Steuern, Sozialversicherung usw. ab.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach abgeschlossener Ausbildung bieten sich IT-System-Elektronikern zahlreiche Möglichkeiten, sich noch weiterzuentwickeln und weiterzubilden.

Weiterbildungen im Überblick

  • fachliche Anpassungsweiterbildung, z.B. in Sicherheitssystemen
  • Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik
  • Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik
  • Studium, z.B. Bachelor in Elektrotechnik

Möglich ist die Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich – wie Computersysteme, Festnetze oder Sicherheitssysteme. Auch eine Zusatzqualifikation kommt in Frage. Als IT-Kundenbetreuer, Softwareentwickler oder IT-Projektkoordinator kann man sein Wissen auf dem aktuellen Stand halten und weitergeben.

Wem das nicht reicht, dem bietet eine Weiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik die Möglichkeit, Fach- und Führungsaufgaben in der Planung und Fertigung von Betrieben der Elektro-Industrie zu übernehmen.

Auch eine Weiterbildung zum Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik mit Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik ermöglicht mehr Verantwortung.

Eine weitere Möglichkeit: Nach der Ausbildung noch studieren. Voraussetzung dafür ist (Fach-)Abitur oder eine abgeschlossene Meisterweiterbildung. In Frage kommt dann zum Beispiel ein Bachelor in Elektrotechnik.