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Nachrichten rund um die Berufsorientierung sowie um die Berufs- und Arbeitswelt der M+E-Industrie.

22.10.2012

Neuer Beruf: Fachkraft für Metalltechnik ersetzt zweijährige Altberufe

2013 wird der neue zweijährige Ausbildungsberuf "Fachkraft für Metalltechnik" elf Altberufe ablösen, z.B. den Teilezurichter und den Drahtzieher.

 

Im Frühjahr 2012 hatten das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) endgültig grünes Licht für das Neuordnungsverfahren gegeben. Nach Abschluss des Verfahrens soll der neue Beruf im August 2013 in Kraft treten.

 

Die Altberufe stammen teilweise noch aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Die bekanntesten sind der Teilezurichter, der Drahtzieher und der Federmacher, aber auch der Kabeljungwerker und der Maschinenzusammensetzer sind einbezogen. Viele der Altberufe wurden bereits mit der Neuordnung der industriellen Metallberufe im Jahr 1987 abgelöst. So wurde aus dem Maschinenschlosser und dem Betriebsschlosser der Industriemechaniker.

 

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Besonders wichtig: Den Unternehmen eine gleichwertige Alternative anbieten

Besonders wichtig bei der Neuordnung war, den bislang in den Altberufen ausbildenden Unternehmen eine gleichwertige Alternative anzubieten. Die neue Fachkraft für Metalltechnik wird deswegen vier Fachrichtungen haben, in denen die Altberufe inhaltlich zusammengefasst wurden. Die Inhalte des Drahtziehers werden sich in der Fachrichtung „Draht- und Umformtechnik“ wiederfinden, die des Teilezurichters in den Fachrichtungen „Montagetechnik“ oder „Zerspanungstechnik“. Die zweijährige Ausbildungszeit kann auf die der dreieinhalbjährigen industriellen Metallberufe angerechnet werden.

 

Gleichzeitig wird der Beruf gemeinsam mit dem in der Neuordnung befindlichen dreijährigen Fertigungsmechaniker und dem neuen dreijährigen Stanz- und Umformmechaniker der Berufsgruppe Metall zugeordnet. Derzeit erarbeiten die Sachverständigen des Bundes die Ausbildungsordnung und den dazugehörigen Ausbildungsrahmenplan. In enger Abstimmung hierzu konzipieren die Vertreter der Kultusministerkonferenz (KMK) unter der Federführung Baden-Württembergs den Rahmenlehrplan für die Berufsschulen.

 

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Mit der Fachkraft für Metalltechnik entsteht somit nach dem Maschinen- und Anlagenführer (2004) und dem Industrieelektriker (2009) der dritte neue zweijährige Ausbildungsberuf für den Bereich der Metall- und Elektro-Industrie. Die Ausbildungszahlen dieser Berufe können sich sehen lassen und belegen abseits der bildungspolitischen Diskussion über die Existenzberechtigung zweijähriger Berufe den tatsächlichen Bedarf der Wirtschaft: So wurden seit dem Bestehen der Berufsausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer mehr als 20.000 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Im vergangenen Ausbildungsjahr wurden zum Stichtag 31.12.2011 knapp 3.500 neue Verträge gezählt. Die Vermutung, dass diese Steigerungsraten nur zu Lasten der drei- oder dreieinhalbjährigen Metallberufe erreicht werden konnten, lässt sich nicht belegen. Auch deren Zahl stieg im gleichen Zeitraum deutlich an.

 

Detaillierte Informationen zum neuen Beruf Fachkraft für Metalltechnik finden Sie hier.

Weitere Informationen: Fachkraft für Metalltechnik (Artikel in "Wirtschaft und Beruf, PDF)

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