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Weiterbildung

Qualifizierung – Schlüssel zum Erfolg

Berufliche Qualifizierung steht für die Unternehmen der M+E-Industrie weit oben auf der Tagesordnung. In die Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten investiert die M+E-Industrie pro Jahr rund 7,5 Mrd. Euro. Damit steigt der Anteil der Fachkräfte an allen Beschäftigten seit langem kontinuierlich. Insbesondere die berufliche Weiterbildung hat seit vielen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Pro Beschäftigte und Jahr wenden die Betriebe der M+E-Industrie dafür im rechnerischen Durchschnitt ca. 870 Euro auf.

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Bei der Planung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen lässt sich die M+E-Industrie von den folgenden Erfahrungen und Vorstellungen leiten:

  • Qualifizierung ist für die M+E-Industrie das entscheidende Mittel zur Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft.
  • Eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter ist der wichtigste Standortvorteil, den die M+E-Industrie im internationalen Vergleich einsetzen kann.
  • Qualifizierung ist ein wichtiger Baustein zur positiven Gestaltung der Wechselbeziehung zwischen Mensch, Arbeit und Technik. Sie muss deshalb integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein.
  • Betriebliche Weiterbildung muss zielorientiert sein. Betriebliche Prioritätensetzung bei begrenzten Ressourcen ist unverzichtbar.
  • Berufliche Qualifizierung nutzt Betrieben und Beschäftigten gleichermaßen. Die Beteiligung der Mitarbeiter an den Kosten – etwa durch Einbringung von Freizeit – ist deshalb durchaus zumutbar.

Weiterbildung – das Engagement der M+E-Industrie

Nur mit qualifizierten Mitarbeitern können die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie im internationalen Wettbewerb bestehen und die Arbeitsplätze an ihren heimischen Standorten sichern. Deshalb haben die Unternehmen selbst ein elementares Interesse an der ausreichenden, bedarfsgerechten und zielorientierten Weiterbildung ihrer Mitarbeiter – auch ohne tarifliche Regelung. Entsprechend stark engagieren sich die Betriebe in der Qualifikation der Beschäftigten: Nach der jüngsten Weiterbildungs-Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln haben im Jahr 2010 rund 82 Prozent der M+E-Unternehmen ihre Mitarbeiter weitergebildet. Die M+E-Unternehmen investierten 2010 pro Mitarbeiter rund 870 Euro in Weiterbildung, insgesamt sind es rund 3,5 Mrd. Euro. Für die Ausbildung ihrer Fachkräfte geben M+E-Unternehmen im Jahr rund 4 Milliarden Euro aus. Damit investiert die Branche insgesamt pro Jahr etwa 7,5 Milliarden Euro in die Qualifikation ihrer Mitarbeiter.
 

Qualifizierte in der M+E-Industrie

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Die Weiterbildungskosten setzen sich aus zwei Posten zusammen:

  1. Die direkten Kosten, wie zum Beispiel die Honorare für das Lehrpersonal, die Lehrgangsgebühren und die Reisekosten.
  2. Die indirekten Kosten der Betriebe. Dazu zählt vor allem die Lohnfortzahlung für die Freistellung der Mitarbeiter.

Aufstieg im gewerblich-technischen Bereich

Durch die flacheren Hierarchien in der Betriebsorganisation ergeben sich neue Karrieremöglichkeiten innerhalb der sehr viel breiter gewordenen Facharbeiterebene. Es handelt sich quasi um einen „horizontalen Aufstieg“ hin zu mehr Kompetenz im Beruf.

Der Begriff „horizontaler Aufstieg“ klingt zunächst paradox. Er umschreibt aber sehr gut die betriebliche Realität. Facharbeiter zu sein und zu bleiben heißt nicht, während des gesamten Berufslebens am gleichen Platz zu arbeiten. Moderne Facharbeiter übernehmen zunehmend komplexere Berufstätigkeiten mit steigenden Anforderungen an unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Aufstieg im Beruf bedeutet hier also: anspruchsvollere und neue Tätigkeiten sowie mehr Verantwortung übernehmen.

Neben diesen betriebsinternen Entwicklungsmöglichkeiten für Facharbeiter gibt es auch eine Reihe formalisierter Aufstiegsmöglichkeiten. Beispiele sind Industriemeister, Techniker, Ausbilder und Ingenieur.

  • Industriemeister/in
    Zum Besuch einer Meisterschule hat der Bewerber eine abgeschlossene Berufsausbildung und mehrere Jahre Berufserfahrung nachzuweisen. Meister sind verantwortlich für einen produktiven und störungsfreien Arbeitsablauf. Neben überdurchschnittlich guten Fachkenntnissen sind beim Industriemeister vor allem soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit und Führungstalent gefragt.
  • Techniker/in
    Der Besuch einer Technikerschule eröffnet dem fachlich-theoretisch begabten Facharbeiter interessante Arbeitsplätze. Um eine staatlich anerkannte Technikerschule zu besuchen, sind mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und gute Arbeitsleistungen nötig.
  • REFA-Lehrgänge/in
    Facharbeiter, die im industriellen Bereich einen Wechsel in die Bereiche Arbeitsvorbereitung, Arbeitsplanung und Ausbildung anstreben, können an so genannten REFA-Lehrgängen teilnehmen. REFA ist der Verband für Arbeitsstudien und Betriebsorganisation e.V.
  • Ingenieur/in
    An Fachhochschulen können junge Facharbeiter mit den entsprechenden schulischen Qualifikationen ein Ingenieurstudium aufnehmen. Voraussetzung sind überdurchschnittlich gute mathematisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse.
     
 

IT - Coole Technik, die verbindetIT – Coole Technik, die verbindet

Diese Loseblatt-Sammlung beinhaltet Faltblätter zu vier ausgewählten IT-Berufen.

Faszination TechnikFaszination Technik – starke Berufe in der Metall- und Elektro-Industrie

45 Kurzfilme informieren über die Ausbildungsmöglichkeiten in der M+E-Industrie.

 

ExperiMINTeExperiMINTe

ExperiMINTe enthält interaktiven Spiele aus dem Bereich „Naturwissenschaften und Technik“.

Coole technik trifft junge LeuteCoole Technik trifft junge Leute

Diese Loseblatt-Sammlung beinhaltet Faltblätter zu 17 ausgewählten M+E-Berufsbildern.

 

Deine Chance in der Metall- und Elektro-IndustrieDeine Chance in der Metall- und Elektro-Industrie

Alle wichtigen Informationen zu einer soliden und erfolgreichen Bewerbung.

GirlspowerGirlspower

Die Broschüre zeigt Mädchen und jungen Frauen die Vorteile einer M+E Ausbildung.

 

Dein Start in die BerufsweltBerufsinformation XXL

Der Flyer informiert über den neuen M+E-InfoTruck.

 

 

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